Senatorin Eva Quante-Brandt:

„Die Einrichtung der Anonymen Spurensicherung in Bremen ist eine wichtige Errungenschaft. Es ist bekannt, wie weit verbreitet sexualisierte Gewalt ist und es ist bekannt, wie wenige dieser Taten überhaupt angezeigt werden. Betroffene, die sich zu einer Anzeige entschließen, müssen häufig erleben, dass ihre Aussage alleine nicht reicht, damit es zu einer Verurteilung kommt. Hier setzt die Anonyme Spurensicherung an. Sie ermöglicht es Menschen, die sexuelle Übergriffe erlebt haben, Spuren direkt nach der Tat sichern zu lassen, ohne dass sofort eine Entscheidung bezüglich einer Anzeige gefällt werden muss. Wenn eine Betroffene oder ein Betroffener sich dann später für eine Anzeige entscheidet, kann die Anonyme Spurensicherung die Beweislage im Verfahren verbessern. Gerade bei der schwierigen Beweislast, die bei Sexualdelikten in der Regel besteht, begrüße ich die Einrichtung der Anonymen Spurensicherung in Bremen ausdrücklich. Die ersten Erfahrungswerte zeigen, dass sie bereits jetzt gut angenommen wird. Sie sollte flächendeckend in Bremen bekannt gemacht werden, damit jede Bremerin und jeder Bremer schon informiert ist, bevor es zu einer Straftat kommt. Die Kampagne zur Bekanntmachung der Anonymen Spurensicherung hat meine volle Unterstützung.“

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-mehr-hilfe-nach-haeuslicher-gewalt-in-bremen-_arid,1876677.html

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