Ratsuchende

persönliche Beratung

  • Für Menschen ab 14 Jahren, die sexuelle Gewalt erlebt haben
  • Es spielt keine Rolle, wie lange der Übergriff zurückliegt
  • Sie können auch zu uns kommen, wenn Sie unsicher sind, ob das, was Sie erlebt haben, tatsächlich sexuelle Gewalt war
  • Sie können bei uns persönliche, telefonische und online Beratungen in Anspruch nehmen
  • Sie werden beraten von Psychologinnen, die in der Arbeit mit sexuell Traumatisierten erfahren sind
  • Die Gespräche finden in der Regel einmal wöchentlich statt

Wie vereinbare ich einen Termin?

  • Für ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin unter
    (0421) 151 81
  • Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 10.00 – 17.00 Uhr
    und freitags von 10.00 – 15.00 Uhr.

Wenn Sie uns in dieser Zeit nicht erreichen, sind wir im Gespräch. Bitte hinterlassen Sie dann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, wir rufen zurück.

Wie finde ich den Weg in die psychologische Beratungsstelle des notruf ?

  • Wir befinden uns in der Straße Fedelhören 6 – 28203 Bremen – im ersten Stock
  • Wir haben einen Fahrstuhl, der jedoch so schmal ist, dass er nicht für alle Rollstuhlgrößen geeignet ist.
  • Für Menschen mit Gehbehinderung nutzen wir einen barrierefreien Raum in der Nähe (im telefonischen Gespräch bitte angeben)
  • Wenn Sie sich aussprechen wollen.
  • Wenn die Gedanken an die Ereignisse Sie nicht loslassen, so dass Sie den Alltag nicht mehr bewältigen können.
  • Wenn Sie von Selbstvorwürfen gequält werden.
  • Wenn die inneren Spannungen unerträglich werden.
  • Wenn Sie unter (unerklärlichen) körperlichen Beschwerden leiden.
  • Wenn Ihre Beziehungen schwieriger geworden sind.
  • Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Anzeige erstatten wollen.
  • Wenn Sie eine erfahrene Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt brauchen

Das Beratungskonzept ist auf Ihre speziellen Probleme abgestimmt:

  • Beratungsgespräche in deutscher, englischer und türkischer Sprache
  • Möglichkeiten, für andere Sprachen DolmetscherInnen hinzuzuziehen
  • Bereitstellung von Notfallstunden (Krisenintervention)
  • Beratungsbeginn innerhalb weniger Tage
  • Kombination von Beratung und psychologischen Gesprächen
  • Vermittlung an Institutionen und niedergelassene Kolleginnen und Kollegen der medizinischen und psychosozialen Versorgung
  • Vermittlung an erfahrene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie an das für Sexualdelikte zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei

online Beratung

Manchmal fällt es aufgrund möglicher Scham- und Schuldgefühle schwer, nach einer sexuellen Grenzüberschreitung Hilfe in einem persönlichen Gespräch anzunehmen. Hierzu haben wir von der psychologischen Beratungsstelle des notruf die Möglichkeit einer anonymen Online Beratung ins Leben gerufen, um Hilfesuchenden den Beratungszugang zu erleichtern. Die Online Beratung ist unverbindlich und kostenlos. Sie findet durch professionelle Beraterinnen statt, die der Schweigepflicht unterliegen. Sie kann von allen Menschen ab 14 Jahren in Anspruch genommen werden und findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Im Rahmen der online-Beratung gibt es zwei Möglichkeiten:

Die E-Mail Beratung und die live-Chat Beratung

E-Mail Beratung

Bei der E- Mail Beratung können Sie uns zu jeder Zeit eine E-Mail zukommen lassen, auf welche wir dann spätestens am nächsten Tag antworten. Schreiben Sie uns am Freitagnachmittag oder am Wochenende, erhalten Sie frühestens am Montag eine Antwort.
Hierzu legen Sie sich eigenes Benutzerkonto zu. Im Gegensatz zur regulären E-Mail Kontaktaufnahme über die notruf-Adresse, bietet diese Kontaktaufnahme die Möglichkeit einer verschlüsselten Kommunikation.
Über den folgenden Link können sich noch nicht registrierte Nutzer*innen anmelden: zur Registrierung
Link für bereits Registrierte, E-Mail Beratung

 Live-Chat

Beim Live-Chat haben Sie die Möglichkeit direkt mit einer Beraterin im Chat zu sprechen.
Dabei können Sie sich jeden Donnerstag in der Zeit von 13 bis 15 Uhr in den Live-Chat einloggen.

Oder Sie vereinbaren per Mail einen persönlichen Chat-Termin.
Über den folgenden Link kommen Ratsuchende auf die Chatübersichtsseite der Beratungsstelle: Chatübersichtsseite
Link zum, Livechat
  • Die Nutzung der Onlineberatung erfolgt auf eigene Verantwortung. Es erwachsen keinerlei Ansprüche aus der Beratung.
  • Die Online-Beratung findet verschlüsselt statt. Das bedeutet, dass alle E-Mails vor der Übermittlung im Netz verschlüsselt werden. Dadurch können sie von Dritten nicht mitgelesen oder verändert werden.
  • Wenn Sie eine Frage haben oder Hilfe benötigen können sie uns über die Online-Beratung eine E-Mail zukommen lassen oder sie loggen sich direkt in den Live-Chat ein.
  • Bei der E- Mail Beratung können Sie uns zu jeder Zeit eine E-Mail zukommen lassen, auf welche wir dann spätestens am nächsten Tag antworten. Schreiben Sie uns am Freitagnachmittag oder am Wochenende, erhalten Sie frühestens am Montag eine Antwort.
  • Hierzu legen Sie sich ein eigenes Benutzerkonto mit selbstgewähltem Benutzernamen und Passwort zu.
  • Den Live-Chat kann man donnerstags in der Zeit von 13-15 Uhr nutzen. Um sich hierfür einzuloggen, ist lediglich ein selbstgewählter Nickname erforderlich
  • Wenn Sie außerhalb dieser Zeiten Unterstützung benötigen, können Sie sich an die Telefonseelsorge wenden. Hier erhalten Sie Tag und Nacht und auch am Wochenende per Telefon oder über das Internet kostenfrei und anonym Hilfe: www.telefonseelsorge.de. Oder Sie wenden sich an das überregionale Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016
  • Bei einem Verdacht auf Selbst- oder Fremdgefährdung gilt die Schweigepflicht nicht mehr. Das bedeutet, das wir bei der deutlich geäußerten Ankündigung einer Suizidabsicht, eines Mordes oder eines Amoklaufs den gesetzgeberischen Anforderungen im Hinblick auf den Tatbestand (§ 323c – Unterlassene Hilfeleistung) unterliegen, und uns ggf. strafbar machen, wenn wir nach einer entsprechenden Ankündigung nichts unternehmen. Wir sehen uns daher gezwungen, bei deutlich formulierter Selbst- oder Fremdgefährdung die Polizei einzuschalten.
  • Falls Sie mit der jeweiligen Beratung nicht einverstanden sein sollten oder technische Probleme die Beratung beeinträchtigen, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@notrufbremen.de
  • Wenn Sie Ihren Account löschen möchten, dann schreiben Sie uns eine Nachricht über Ihren Account oder informieren Sie uns per Mail (info@notrufbremen.de). Wir löschen dann alle Angaben.
  • Unsere Online-Beratung erfolgt durch professionelle Fachkräfte (Psychologinnen), die sich mit dem Thema der sexuellen Gewalt auskennen.
  • Bei Schließzeiten der Beratungsstelle oder im Krankheitsfall behalten wir uns eine Schließung der Onlineberatung vor – auch innerhalb der sonstigen Öffnungszeiten. Ein deutlicher Hinweis auf der Startseite macht kenntlich, wenn die Onlineberatung geschlossen ist.
  • Sollten wir das Gefühl haben, dass die Online-Beratung zu missbräuchlichen Zwecken genutzt wird, werden wir Ihren Account sperren.
  • Aktuelle Änderungen der Nutzungsbedingungen werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.
  • Mit der Anmeldung zur Onlineberatung akzeptiere ich diese Allgemeinen Nutzungsbedingungen in ihrer jeweils aktuellen Fassung. (Stand: 27.11.2019)

Was Sie wissen sollten

Wenn Sie sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren oder vergewaltigt wurden, müssen Sie mit körperlichen und seelischen Verletzungen fertig werden. Sexuelle Gewalt wird meistens als tiefgreifender Einschnitt in das Leben erlebt: Nichts ist mehr wie vorher. Die psychischen Folgen sind oft weitreichend.

Betroffene leiden unter Ängsten oder Schlafstörungen, haben Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen. Scheinbar ohne Grund werden sie von heftigen Gefühlen überschwemmt. Ohne dass sie es wollen, kommt es zu Auseinandersetzungen in der Partnerschaft, mit Freundinnen, Freunden oder Angehörigen. Häufig fühlen sich Betroffene selbst schuldig oder schämen sich für das, was ihnen angetan wurde. Nicht selten glauben sie, es sei gar keine „richtige Vergewaltigung“ gewesen, weil es nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen ist, weil sie sich nicht „deutlich“ genug gewehrt haben oder weil sie den Täter vorher schon kannten. Sie möchten das Geschehene schnell vergessen, wollen nicht immerzu darüber sprechen müssen. Manche freuen sich über Unterstützung aus dem Freundeskreis oder der Familie, andere wiederum empfinden diese als Einmischung und versuchen lieber alleine zurecht zu kommen. Viele von sexuellem Missbrauch betroffene Menschen leiden darunter, dass sie sich jahrelang niemandem anvertrauen konnten. Häufig wird ihnen nicht geglaubt oder der Übergriff wird bis heute totgeschwiegen, so dass sie allein damit fertig werden müssen.
Egal wie lange die Tat zurück liegt, Sie können sich Rat und Unterstützung bei den Mitarbeiterinnen des notruf holen.

Weitere Anlaufstellen

Kontakt notruf Bremen

Fedelhören 6
28203 Bremen
E-mail: info@notrufbremen.de

Terminvergabe nach telefonischer Vereinbarung

Mo.–Do. 10 –17 Uhr
Fr. 10 – 15 Uhr.

Telefon: (0421) 151 81
Telefax: (0421) 151 00

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Wenn Sie uns in dieser Zeit nicht erreichen, sind wir im Gespräch. Bitte hinterlassen Sie dann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Er wird werktags mehrmals täglich abgehört und wir rufen zurück.

Hinweis bei Gehbehinderung:
Die Psychologische Beratungsstelle befindet sich in der ersten Etage. Für Klientinnen und Klienten mit Gehbehinderung nutzen wir einen barrierefreien Raum in der Nähe (im telefonischen Vorgespräch bitte angeben).

Polizei & Krankenhäuser

Kommissariat für Sexualdelikte (K32)
In der Vahr 76
28329 Bremen
Telefon: (0421) 362-3832

Kriminaldauerdienst (KDD)
Telefon: (0421) 362-3888

Klinikum Bremen-Mitte
St.-Jürgen-Str. 1
28177 Bremen
Telefon: (0421) 497-77877

Klinikum Bremen-Nord
Hammersbecker Str. 228
28755 Bremen
Telefon: (0421) 6606-1300

Klinikum Links der Weser
Senator-Weßling-Straße 1
28277 Bremen
Telefon: (0421) 879-0

….

Unterkünfte & weitere ambulante Angebote

Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt (AWO)
Telefon: (0421) 23 96 11
täglich, auch nachts

Autonomes Frauenhaus ‚Frauen helfen Frauen‘
Telefon: (0421) 34 95 73
täglich, auch nachts

Frauenhaus Bremen Nord
Telefon: (0421) 63 64 874
täglich, auch nachts

Schattenriss
Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e.V.

Waltjenstr. 140
28237 Bremen
Telefon: (0421) 61 71 88

Mädchenhaus Bremen e.V.
Beratung für Mädchen bei allen Formen der Gewalt
Rembertistr. 32
28203 Bremen
Telefon: (0421) 33 65 444

Bremer Jungenbüro e.V.
Informations- und Beratungsstelle für Jungen, die Gewalt erlebt haben
Schüsselkorb 17/18
28195 Bremen
Telefon: (0421) 59 86 51 60

Neue Wege e. V.
Beratung bei häuslicher Gewalt
Altenwall 24
28195 Bremen
Telefon: (0421) 79 47 118

Bremer Kinderschutz Zentrum
Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern
Schlachte 32
28195 Bremen
Telefon: (0421) 24 01 12 10

Refugio – Psychosoziales Zentrum für ausländische Flüchtlinge e.V.
Außer der Schleifmühle 53
28203 Bremen
Telefon: (0421) 17 66 770

Beratung für Migranten AWO Sozialdienst
Knochenhauerstraße 41/42
28195 Bremen
Telefon: (0421) 337 71 88

Pro Familia Beratungszentrum
Hollerallee 24
28209 Bremen
Telefon: (0421) 340 60 30

Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution (BBMeZ)
Am Brill 2-4 (5.Etage)
28195 Bremen
Telefon: (0421) 989 662 40

Beratungsstelle bei sexuell übertragbaren Krankheiten und AIDS-Beratungsstelle Gesundheitsamt Bremen
Horner Str. 60-70
Telefon: (0421) 361-15 12 1

Stalking –KIT Beratung bei Stalking- Konflikten
Täter-Opfer-Ausgleich Bremen e. V. 33 c/o Soziale Dienste der Justiz
Am Wall 193
28195 Bremen
Tel.: (0421) 79 28 28 94

ADE – Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt für Studierende und Beschäftigte der Universität und des Öffentlichen Dienstes Bremen
Universität Bremen GW 2
Universitäts- Boulevard 13
28359 Bremen
Tel.: (0421) 218 – 60170
ade@uni-bremen.de
www.uni-bremen.de/ade.html

Bremer Psychoanalytische Vereinigung (BPV)
Ambulanz für psychoanalytische Diagnostik und Therapie
Graf-Moltke-Straße 62
28211 Bremen
Telefon: (0421) 43 41 67 9

Psychoanalytisches Institut Bremen e.V. psychotherapeutisch-psychoanalytische Ambulanzen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Metzer Straße 30
28211 Bremen
Telefon: (0421) 32 47 29

IPP Bremen GmbH
Grazer Straße 2b
28359 Bremen
Tel.: (0421) 33493-0

Lehrinstitut ZAP Nord Institutsambulanz
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Analytische Psychotherapie
Straßburger Str. 37-39
28211 Bremen
Tel.: (0421) 22 29 37 65

NIVT – AMBULANZ – NORDDT. INSTITUT FÜR VERHALTENSTHERAPIE
Bredenstraße 11
28195 Bremen
Tel.: (0421) 27 65 98 106

Sozialpsychiatrisches Behandlungszentrum Mitte
Horner Str. 60-70
28203 Bremen
Telefon: (0421) 800 582 10

Sozialpsychiatrischer Dienst
KID (Kriseninterventionsdienst)

montags bis freitags von 08:30 Uhr bis 21:00 Uhr
an den Wochenenden und Feiertagen 08:30 Uhr bis 17 Uhr
für Notfälle
Telefon: (0421) 800 582 33

Psychiatrische Ambulanz Bremen-Ost
Telefon Zentrale : (0421) 408 0
Telefon Sekretariat: (0421) 408 1347

Nächtliches Krisentelefon (GAPSY):
Telefon: (0421) 95 700 310

Das Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”
Tel.: 08000 116 016
Und/oder via Online-Beratung 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.
Auch für Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte – anonym und kostenfrei.

Telefonseelsorge
Telefon: 0800 111 01 11

Auf den Seiten: www.gewaltgegenfrauen.bremen.de und www.odabs.org finden Sie weitere Informationen und Einrichtungen.

Weisser Ring
Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern
Sögestraße 47-51
28195 Bremen
Telefon: (0421) 32 32 11

Amt für Versorgung und Integration Bremen –
AVIB Regelung über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG)

Doventorcontrescarpe 172 D
28195 Bremen
Tel.: (0421) 36 15 541

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