betroffene

unser beratungsangebot 

Für Menschen ab 14 Jahre, die sexualisierte Gewalt erlebt haben.

 

Es spielt keine Rolle wie lange der Übergriff zurückliegt.

Sie können auch zu uns kommen, wenn Sie unsicher sind, ob das Erlebte tatsächlich sexualisierte Gewalt war.

Sie können bei uns persönliche, telefonische und Onlineberatung in Anspruch nehmen.

 

Persönliche Beratung
  • Sie werden vor Ort von Psychologinnen beraten, die in der Arbeit mit sexuell traumatisierten Menschen erfahren sind und der Schweigepflicht unterliegen.
  • Die Gespräche finden in der Regel einmal wöchentlich statt und dauern 50 Minuten.
  • Sie entscheiden selbst was Sie erzählen und worüber Sie sprechen möchten.
  • Persönliche Beratung ist in deutscher und englischer Sprache oder mit Sprachmittlung möglich.

Wie vereinbare ich einen Termin?

 

Termine finden nur nach telefonischer Vereinbarung statt.

Bitte kontaktieren Sie uns dafür unter  0421 - 151 81.

 

Wenn Sie uns telefonisch nicht erreichen, sind wir im Gespräch.

Bitte hinterlassen Sie dann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, 

wir rufen zurück.

 

 

 

 

Fedelhören 6 (im 1. Stock)

28203 Bremen

 

 

Es gibt einen Fahrstuhl, der jedoch so schmal ist, dass er nicht für alle Rollstuhlgrößen geeignet ist. In diesen Fällen nutzen wir einen barrierefreien Raum in der Nähe (im telefonischen Gespräch bitte angeben). Unsere Toilette ist nicht barrierefrei zugänglich.

Wenden Sie sich an den notruf, wenn...

  • … Sie sich aussprechen wollen.
  • … die Gedanken an die Ereignisse Sie nicht loslassen, so dass Sie den Alltag nicht mehr bewältigen können.
  • … Sie von Selbstvorwürfen gequält werden.
  • … die inneren Spannungen unerträglich werden.
  • … Sie unter (unerklärlichen) körperlichen Beschwerden leiden.
  • … Ihre Beziehungen schwieriger geworden sind.
  • … Sie unsicher sind, ob Sie Anzeige erstatten wollen.
  • … Sie eine:n erfahrene:n Rechtsanwältin/Rechtsanwalt brauchen.

So helfen wir!

  • Individuelle Abklärung von Wünschen und Bedarfen.
  • Beratungsbeginn so schnell wie möglich.
  • Bei Bedarf, Vermittlung an Institutionen und niedergelassene Kolleg:innen der medizinischen und psychosozialen Versorgung.
  • Wenn gewünscht, Vermittlung an erfahrene Rechtsanwält:innen sowie an das für Sexualdelikte zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei.

Was Sie wissen sollten

Wenn Sie sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren oder vergewaltigt wurden, müssen Sie mit körperlichen und seelischen Verletzungen fertig werden. Sexualisierte Gewalt wird meist als tiefgreifender Einschnitt in das Leben erlebt: Nichts ist mehr wie vorher. Die psychischen Folgen sind oft weitreichend. Betroffene leiden unter Ängsten oder Schlafstörungen und haben Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen. 

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Scheinbar ohne Grund werden sie von heftigen Gefühlen überschwemmt. Ohne dass sie es wollen, kommt es zu Auseinandersetzungen in der Partnerschaft, mit Freund:innen oder Angehörigen. Häufig fühlen sich Betroffene schuldig oder schämen sich für das, was ihnen angetan wurde. 

 

Nicht selten glauben sie, es sei gar keine „richtige Vergewaltigung“ gewesen, weil es nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen ist, weil sie sich nicht „deutlich“ genug gewehrt haben oder weil sie den:die Täter:in vorher schon kannten. Sie möchten das Geschehene schnell vergessen, wollen nicht immer darüber sprechen müssen. 

 

Manche freuen sich über Unterstützung aus dem Freundeskreis oder der Familie; andere wiederum empfinden diese als Einmischung und versuchen alleine zu Recht zu kommen. Viele von sexuellem Missbrauch betroffene Menschen leiden darunter, dass sie sich jahrelang niemandem anvertrauen konnten. Häufig wird ihnen nicht geglaubt oder der Übergriff wird bis heute totgeschwiegen, so dass sie allein damit fertig werden müssen. 

 

Gleichgültig wie lange die Tat zurück liegt, Sie können sich Rat und Unterstützung bei den Mitarbeiterinnen des notruf holen. Für spezielle andere Themen haben wir hier weitere Anlaufstellen aufgelistet. 

Onlineberatung
  • Manchmal fällt es aufgrund von Scham- und Schuldgefühlen schwer nach erlebter sexueller Grenzüberschreitung Hilfe in einem persönlichen Gespräch anzunehmen
  • Unsere Onlineberatung ist unverbindlich und kostenlos
  • Sie werden von Psychologinnen beraten, die in der Arbeit mit sexuell traumatisierten Menschen erfahren sind und der Schweigepflicht unterliegen
  • Sie ist in deutscher und englischer Sprache möglich


Danke!
Unsere Onlineberatung wird gefördert durch die „Aktion Mensch“.

 

Es gibt zwei Möglichkeiten:

E-Mail Beratung

 

Bei der E-Mail Beratung können Sie uns zu jeder Zeit eine E-Mail zukommen lassen, auf die wir schnellstmöglich antworten.

 

Hierzu legen Sie sich einen Zugang an. Über diesen ist die Kontaktaufnahme und Kommunikation, im Gegensatz zu einer regulären E-Mail, verschlüsselt.

Hier können Sie sich registrieren oder, wenn Sie schon einen Zugang haben, einloggen.

 

Einloggen zur E-Mail beratung

 

Neuregistrierung E-Mail Beratung

Live-Chat Beratung

 

Beim Live-Chat haben Sie die Möglichkeit, direkt mit einer Beraterin im Chat zu schreiben. Vereinbaren Sie dafür einfach einen Termin indem Sie sich bei der E-Mail Beratung registrieren und uns darüber eine Anfrage schicken. Wir senden Ihnen dann auf demselben Weg einen Link zum Live-Chat, den Sie zur vereinbarten Zeit nutzen können. 

 

Live-Chat termin vereinbaren

 

 

 

Wenn Sie die Angebote der Online-Beratung nutzen, stimmen Sie unseren „Nutzungsbedingungen Online Beratung“  zu.

„Nutzungsbedingungen Onlineberatung“ lesen
  • Die Nutzung der Onlineberatung erfolgt auf eigene Verantwortung. Es erwachsen keinerlei Ansprüche aus der Beratung.
     
  • Die Onlineberatung findet verschlüsselt statt. Dadurch kann sie von Dritten nicht mitgelesen oder verändert werden.
     
  • Wenn Sie eine Frage haben oder Hilfe benötigen können sie uns über die Onlineberatung eine E-Mail zukommen lassen oder Sie vereinbaren einen Live-Chat Termin und loggen sich zu diesem ein.
     
  • Bei der E-Mail Beratung können Sie uns zu jeder Zeit eine E-Mail zukommen lassen, auf welche wir dann schnellstmöglich antworten.
     
  • Hierzu legen Sie sich ein eigenes Benutzerkonto mit selbstgewähltem Benutzernamen und Passwort an.
     
  • Bei einem Verdacht auf Selbst- oder Fremdgefährdung gilt die Schweigepflicht nicht mehr. Das bedeutet, dass wir bei der deutlich geäußerten Ankündigung einer Suizidabsicht, eines Mordes oder eines Amoklaufs den gesetzgeberischen Anforderungen im Hinblick auf den Tatbestand (§ 323c – Unterlassene Hilfeleistung) unterliegen und uns ggf. strafbar machen, wenn wir nach einer entsprechenden Ankündigung nichts unternehmen. Wir sehen uns daher gezwungen, bei deutlich formulierter Selbst- oder Fremdgefährdung die Polizei einzuschalten.
     
  • Falls Sie mit der jeweiligen Beratung nicht einverstanden sein sollten oder technische Probleme die Beratung beeinträchtigen, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@notrufbremen.de.
     
  • Wenn Sie Ihren Account löschen möchten, dann schreiben Sie uns eine Nachricht über Ihren Account oder informieren Sie uns per E-Mail (info@notrufbremen.de). Wir löschen dann alle Angaben.
     
  • Unsere Onlineberatung erfolgt durch professionelle Fachkräfte (Psychologinnen), die sich mit dem Thema der sexualisierten Gewalt auskennen.
     
  • Bei Schließzeiten der Beratungsstelle oder im Krankheitsfall behalten wir uns eine Schließung der Onlineberatung vor – auch innerhalb der sonstigen Öffnungszeiten. Ein Hinweis auf der Startseite macht kenntlich, wenn die Onlineberatung nicht verfügbar ist. 
     
  • Sollten wir den Eindruck haben, dass die Onlineberatung zu missbräuchlichen Zwecken genutzt wird, behalten wir uns vor Ihren Account zu sperren.
     
  • Aktuelle Änderungen der Nutzungsbedingungen werden an dieser Stelle veröffentlicht.
     
  • Mit der Anmeldung zur Onlineberatung akzeptiere ich diese allgemeinen Nutzungsbedingungen in ihrer jeweils aktuellen Fassung. (Stand: 30.11.2021)

Weitere Anlaufstellen

Polizei Bremen

Kommissariat für Sexualdelikte (K32)
In der Vahr 76
28329 Bremen
Telefon: (0421) 362-3832

 

Kriminaldauerdienst (KDD)
Telefon: (0421) 362-3888

Krankenhäuser Bremen (mit Angebot der Anonymen Spurensicherung nach Sexualstraftat)

Klinikum Bremen-Mitte
St.-Jürgen-Str. 1
28177 Bremen
Telefon: (0421) 497-77877

 

Klinikum Bremen-Nord
Hammersbecker Str. 228
28755 Bremen
Telefon: (0421) 6606-1300

 

Weitere ambulante Angebote

Schattenriss
Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e.V.
Waltjenstr. 140
28237 Bremen
Telefon: (0421) 61 71 88

 

Bremer JungenBüro e.V.
Beratung für Jungen* die Gewalt erleben 

Schüsselkorb 17/18
28195 Bremen
Telefon: (0421) 59 86 51 60

 

Neue Wege 

Wege aus der Beziehungsgewalt
Rembertistraße 28
28203 Bremen
Telefon: (0421) 79 47 118

 

Beratung bei sexuell übertragbaren Krankheiten und AIDS-Beratungsstelle Gesundheitsamt Bremen

Horner Str. 60-70
Telefon: (0421) 361-15 12 1

 

BBMeZ – Beratung für Betroffene von Menschenhandel/Zwangsprostitution

Am Brill 2-4 
28195 Bremen
Telefon: (0421) 98 96 62 41

 

Refugio – Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer

Außer der Schleifmühle 53
28203 Bremen
Telefon: (0421) 17 66 770

 

Migrationsberatung Erwachsene des AWO Sozialdienst 

Knochenhauerstraße 41/42
28195 Bremen
Telefon: (0421) 337 71 87

 

soliport – Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen

Am Deich 60
28199 Bremen
Telefon: (0421) 178 31 212

 

Pro Familia Beratungsstelle Bremen

Hollerallee 24
28209 Bremen
Telefon: (0421) 340 60 30

 

ADA – Antidiskriminierung in der Arbeitswelt
Bahnhofsplatz 22-28
28195 Bremen
Telefon: (0421) 960 89 14

 

Rat&Tat – Zentrum für queeres Leben e.V.

Theodor-Körner-Straße 1
28203 Bremen
Telefon: (0421) 70 41 70

Unterkunftsmöglichkeiten

Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt (AWO)
Telefon: (0421) 23 96 11
täglich, auch nachts

 

Autonomes Frauenhaus - Frauen helfen Frauen e.V.
Telefon: (0421) 34 95 73
täglich, auch nachts

 

Frauenhaus Bremen - Nord

Telefon: (0421) 63 64 874

täglich, auch nachts

Psychotherapie 

Ambulanzen der psychotherapeutischen Ausbildungsinstitute

 

Zentrum Ausbildung Psychotherapie (ZAP)
Straßburger Str. 37-39
28211 Bremen
Tel.: (0421) 22 29 37 65

 

Psychoanalytisches Institut Bremen (PSIB)
Metzer Straße 30
28211 Bremen
Telefon: (0421) 32 47 29

 

Norddeutsches Institut für Verhaltenstherapie (NIVT)
Bredenstraße 11
28195 Bremen
Tel.: (0421) 27 65 98 106

 

Institut für Psychologische Psychotherapieausbildung (IPP)
Grazer Straße 2b
28359 Bremen
Tel.: (0421) 33493-0

 

Bremer Psychoanalytische Vereinigung (BPV)
Graf-Moltke-Straße 62
28211 Bremen
Telefon: (0421) 43 41 67 9

 

Therapieplatz Suche online

www.psych-info.de

 

https://kvhb.de/dsearch/psychotherapeuten

Notfalldienste – Sozialpsychiatrische Behandlungszentren 

Sozialpsychiatrisches Behandlungszentrum Mitte
Horner Str. 60-70
28203 Bremen
Telefon: (0421) 800 582 10

 

Kriseninterventionsdienst (KID)
montags bis freitags von 08:30 Uhr bis 21:00 Uhr
an den Wochenenden und Feiertagen 08:30 Uhr bis 17 Uhr

für Notfälle
Telefon: (0421) 800 582 33

 

Psychiatrische Ambulanz Bremen-Ost
Telefon Zentrale: (0421) 408 0
Telefon Sekretariat: (0421) 408 1347

 

Nächtliches Krisentelefon (GAPSY)
Telefon: (0421) 95 700 310

Bundesweite Angebote 

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Tel.: 08000 116 016
Auch Online-Beratung, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.
Auch für Angehörige, Freund:innen sowie Fachkräfte – anonym und kostenfrei.

 

Hilfetelefon "Gewalt an Männern"

Tel.: 0800 123 99 00

 

Telefonseelsorge
Telefon: 0800 111 01 11

Opferhilfe 

Weisser Ring e.V. – Unterstützung für Opfern von Kriminalität und Gewalt
Sögestraße 47-51
28195 Bremen
Telefon: (0421) 32 32 11

 

Amt für Versorgung und Integration Bremen – Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG)
Doventorcontrescarpe 172 D
28195 Bremen
Tel.: (0421) 36 15 541