Privater Modus



Der private Modus verhindert, dass der Besuch auf unserer Website auf deinem Computer gespeichert wird. Du startest ihn mit "Strg+Umschalt+P" (am Mac: "Apfel+Umschalt+P" oder "cmd+Umschalt+P"). ACHTUNG: Sicherheitshalber solltest du vorher einmal den Browser komplett schließen, dann den privaten Modus starten und die URL (www.notrufbremen.de) neu eingeben. Wenn du ganz sicher gehen willst, solltest du nach jedem Besuch den sogenannten Verlauf bzw. die "Chronik" löschen. Das geht am einfachsten mit "Strg+Umschalt+Entf" (am Mac musst du den Verlauf über das Menü deines Browsers löschen).Der private Modus verhindert, dass der Besuch auf unserer Website auf deinem Computer gespeichert wird. Du startest ihn mit "Strg+Umschalt+P" (am Mac: "Apfel+Umschalt+P" oder "cmd+Umschalt+P"). ACHTUNG: Sicherheitshalber solltest du vorher einmal den Browser komplett schließen, dann den privaten Modus starten und die URL (www.frauennotruf-bremen.de) neu eingeben. Sollte etwas bei dir nicht funktionieren, schau bitte in deinem Menü unter Hilfe. Wenn du ganz sicher gehen willst, solltest du nach jedem Besuch den sogenannten Verlauf bzw. die "Chronik" löschen. Das geht am einfachsten mit "Strg+Umschalt+Entf" (am Mac musst du den Verlauf über das Menü deines Browsers löschen).

Sollte etwas bei dir nicht funktionieren, schau bitte in deinem Menü unter Hilfe.

Impressum

Psychologische Beratungsstelle des notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V

Fedelhören 6
28203 Bremen
Telefon: (0421) 151 81

Email: info@notrufbremen.de

Der Verein ist gemeinnützig anerkannt.
Amtsgericht Bremen: Vereinsregister Nr.: 3656
STNr.:71-609 05888, Finanzamt Bremen-Mitte

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Dr. Angela Stoklosinski
Dr. Sabine Gaiser

K.O.-Mittel Infos

Home/Angebot/K.O.-Mittel Infos

K.O.-Mittel sind häufig farblose, geruchs- und geschmacksneutrale Substanzen. Sie werden in Diskotheken, Kneipen und auf privaten oder beruflichen Treffen heimlich Getränken oder Lebensmitteln beigemischt, um potentielle Opfer wehrlos zu machen. Als K.O.-Mittel werden u.a. Schlaf- und Beruhigungstabletten, Narkosemittel, Neuroleptika, Antidepressiva, Mittel gegen die Reisekrankheit, Nachtschattengewächse wie z. B. die Engelstrompete und der körpereigene Stoff GHB (Gamma-Hydroxybuttersäure) verwendet.

Die Wirkung von K.O.-Mitteln ist – besonders in Kombination mit Alkohol oder Drogen – unkalkulierbar und lebensgefährlich.
Auch Alkohol und Drogen können als K.O.-Mittel eingesetzt werden.
Die hilflose Lage der Opfer wird von den Tätern ausgenutzt, um Straftaten wie Körperverletzung, Diebstahl, Freiheitsberaubung, Vergewaltigung, Herstellung von pornographischem Material und Organraub zu begehen.
Bei der Ausübung von Sexualstraftaten unter Verwendung eines K.O.-Mittels können die Täter nicht nur Fremde, sondern auch Bekannte oder sogar Freunde sein. Die Taten werden sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen begangen.

  • gehobene Stimmung
  • Euphorie
  • Enthemmung
  • Erregung
  • Lust
  • stundenlanges Tanzen
  • Rausch
  • Bluthochdruck
  • motorische Unruhe
  • Sprachstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Verwirrtheit
  • Orientierungslosigkeit
  • Muskelschwäche
  • Bewusstseinsstörungen
  • Bewusstlosigkeit
  • Koma
  • Amnesie
  • Erstickungstod durch Erbrechen im Schlaf
  • Tod durch Atemstillstand
  • Tod durch Multiorganversagen

Es kann jeden treffen! Unabhängig von Alter, Geschlecht, Attraktivität, Bildung, Lebenswandel, Durchsetzungsvermögen…!
Nicht nur Frauen, auch Männer werden Opfer von K.O.-Mittel-Delikten, z. B. wenn es um Raubüberfälle geht. Helfende Berufsgruppen wie Klinik-Ärzte, Rettungssanitäter und Gynäkologen berichten von einer Zunahme von Sexualdelikten unter Verwendung von K.O.-Mitteln. Wir wissen, dass es eine sehr hohe Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle gibt. Der Nachweis von einigen K.O.-Mitteln ist im Körper nur kurze Zeit möglich, da die Substanzen schnell abgebaut werden.[/toggle] [toggle title=“Folgen für die Opfer sexueller Übergriffe unter K.O.-Mittel-Gabe„]In der Regel können sich die Betroffenen nicht oder nur bruchstückhaft an die Tat erinnern. Sie finden sich z. B. unbekleidet auf der Straße, in ihrer Wohnung oder im Krankenhaus wieder – meist ohne zu wissen, wie sie dort hingekommen sind. Häufig haben sie Verletzungen, z. B. im Genitalbereich und wissen nicht, wodurch und von wem diese verursacht wurden. In der Folge haben viele Betroffene mit Schuldgefühlen und Angstzuständen zu kämpfen und meiden soziale Kontakte. Gerade das Nichtwissen wirkt traumatisierend, da es für die Betroffenen mit einem Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit verbunden ist.

  • Behalten Sie Ihr Getränk im Auge! Nehmen Sie kein offenes Getränk an, wenn Sie die Zubereitung nicht beobachten konnten!Vertrauen Sie Ihrem Gefühl, wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt!
  • Sprechen Sie Freundinnen oder Freunde an, wenn es Ihnen schlecht geht oder Sie verwirrt sind!
  • Trauen Sie sich ruhig, zu reagieren, wenn Sie etwas Verdächtiges beobachten! Kümmeren Sie sich um Freundinnen oder Freunde, die viel getrunken haben. Auch Alkohol kann als K.O.-Mittel eingesetzt werden!

 

  • Rufen Sie einen Rettungswagen oder lassen Sie sich von Freundinnen oder Freunden in ein Krankenhaus bringen!
  • Wenden Sie Sich an eine Ärztin oder einen Arzt Ihres Vertrauens!
  • Wenden Sie sich an die Polizei!
  • Wenden Sie sich an uns. Wir unterstützen mit Information, Beratung und Psychotherapie.

 

 

  • Nehmen Gläser oder Flaschen mit, aus denen die oder der Betroffene getrunken hat! K.O.-Mittel sind je nach Wirkstoff im Körper nur 4 bis 72 Stunden nachweisbar. Im Glas bleibt der Wirkstoff länger unverändert erhalten.
  • Falls Sie nicht direkt zu einem Arzt gehen möchten, dann können Sie auch selbst zeitnah eine Urinprobe sichern – z. B. in einem Marmeladenglas. Und dann ab in die Gefriertruhe oder den Kühlschrank mit den Beweisen!

Eine selbst genommene Probe außerhalb einer sogenannten forensischen Untersuchung (eine Untersuchung zur Spurensicherung im Krankenhaus)  wäre bei einem Gerichtsprozess nicht als Beweismittel verwertbar, da in so einem Fall nicht belegt werden kann, dass nicht die/der Betroffene die Probe manipuliert hat. Aber die Probe kann  trotzdem von der/dem Betroffenen zur Untersuchung genutzt werden, um eine größere Gewissheit über das zu bekommen, was passiert ist.

Unsere Aufklärungskampagne gegen K.O.-Mittel

Für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse sowie für Professionelle und andere Interessierte bietet der notruf eine Präventions- und Aufklärungskampagne gegen K.O.-Mittel an. Hintergrund: In den letzten Jahren waren wir in der Beratungsstelle gehäuft damit konfrontiert, dass Frauen und Männer zu uns kamen, die durch K.O.-Mittel hilflos gemacht und vergewaltigt wurden. Zu den Opfern gehörten auch ganz junge Frauen und Männer. Seit dem bieten wir Aufklärungsveranstaltungen in Schulen und Fortbildungen für Professionelle an.

Die Kampagne hat zwei Bausteine:

  • einer Wanderausstellung mit Exponaten, auf denen in witziger, frecher, aufrüttelnder und nachdenklich machender Weise auf K.O.-Mittel und ihre Wirkung aufmerksam gemacht wird (anzusehen in unserer Galerie)
  • Großvorträge durch eine Mitarbeiterin des notruf, in denen diese für SchülerInnen anschaulich erläutert, was für Verbrechen mit K.O.-Mitteln verübt werden, wie die Wirkungsweise dieser Mittel ist und wie man sich schützen kann.[/checklist]

Buchung: Bei Interesse an der Kampagne stellen wir unsere Wanderausstellung Schulen für zwei Wochen zur Verfügung. Die Exponate müssen selbständig von Vertretern der Schule in der Beratungsstelle abgeholt, in der Schule aufgehängt und nach Beendigung der Ausstellung wieder zurück gebracht werden. Die Exponate passen problemlos in jeden normalen Kofferraum. Während die Exponate in Obhut der Schule sind, trägt diese die Verantwortung für sie.

Parallel zu der Ausstellung hält eine Mitarbeiterin für SchülerInnen ab der 9. Klasse einen Großvortrag zum Thema (so viele Vorträge wie nötig, damit alle SchülerInnen Gelegenheit haben, ihn zu hören). Alternativ kommen wir auch in einzelne Klassen. Bei Bedarf bieten wir auch Elternabende an.

Kosten: Da wir für unsere Arbeit auf Spenden und Fördermittel angewiesen sind, können wir die Kampagne nicht kostenlos zur Verfügung stellen. Jedoch versuchen wir, einen Preis zu finden, der sowohl für uns wie auch für interessierte Schulen tragbar ist. Kontaktieren Sie uns gerne!

  • einer Wanderausstellung mit Exponaten, auf denen in witziger, frecher, aufrüttelnder und nachdenklich machender Weise auf K.O.-Mittel und ihre Wirkung aufmerksam gemacht wird (anzusehen in unserer Galerie)
  • Großvorträge durch eine Mitarbeiterin des notruf, in denen diese für SchülerInnen anschaulich erläutert, was für Verbrechen mit K.O.-Mitteln verübt werden, wie die Wirkungsweise dieser Mittel ist und wie man sich schützen kann.[/checklist]

Buchung: Bei Interesse an der Kampagne stellen wir unsere Wanderausstellung Schulen für zwei Wochen zur Verfügung. Die Exponate müssen selbständig von Vertretern der Schule in der Beratungsstelle abgeholt, in der Schule aufgehängt und nach Beendigung der Ausstellung wieder zurück gebracht werden. Die Exponate passen problemlos in jeden normalen Kofferraum. Während die Exponate in Obhut der Schule sind, trägt diese die Verantwortung für sie.

Parallel zu der Ausstellung hält eine Mitarbeiterin für SchülerInnen ab der 9. Klasse einen Großvortrag zum Thema (so viele Vorträge wie nötig, damit alle SchülerInnen Gelegenheit haben, ihn zu hören). Alternativ kommen wir auch in einzelne Klassen. Bei Bedarf bieten wir auch Elternabende an.

Kosten: Da wir für unsere Arbeit auf Spenden und Fördermittel angewiesen sind, können wir die Kampagne nicht kostenlos zur Verfügung stellen. Jedoch versuchen wir, einen Preis zu finden, der sowohl für uns wie auch für interessierte Schulen tragbar ist. Kontaktieren Sie uns gerne!

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.

Entsprechend Ihrem Bedarf entwickeln wir ein passendes Konzept.

Für Betriebe im Gastrobereich, Diskopersonal, Streetworker, Sanitäter und andere Profesionelle und Interessierte bieten wir Fortbildungen zum Thema K.O.-Mittel an. Kontaktieren Sie uns bei Bedarf.