Privater Modus



Der private Modus verhindert, dass der Besuch auf unserer Website auf deinem Computer gespeichert wird. Du startest ihn mit "Strg+Umschalt+P" (am Mac: "Apfel+Umschalt+P" oder "cmd+Umschalt+P"). ACHTUNG: Sicherheitshalber solltest du vorher einmal den Browser komplett schließen, dann den privaten Modus starten und die URL (www.notrufbremen.de) neu eingeben. Wenn du ganz sicher gehen willst, solltest du nach jedem Besuch den sogenannten Verlauf bzw. die "Chronik" löschen. Das geht am einfachsten mit "Strg+Umschalt+Entf" (am Mac musst du den Verlauf über das Menü deines Browsers löschen).Der private Modus verhindert, dass der Besuch auf unserer Website auf deinem Computer gespeichert wird. Du startest ihn mit "Strg+Umschalt+P" (am Mac: "Apfel+Umschalt+P" oder "cmd+Umschalt+P"). ACHTUNG: Sicherheitshalber solltest du vorher einmal den Browser komplett schließen, dann den privaten Modus starten und die URL (www.frauennotruf-bremen.de) neu eingeben. Sollte etwas bei dir nicht funktionieren, schau bitte in deinem Menü unter Hilfe. Wenn du ganz sicher gehen willst, solltest du nach jedem Besuch den sogenannten Verlauf bzw. die "Chronik" löschen. Das geht am einfachsten mit "Strg+Umschalt+Entf" (am Mac musst du den Verlauf über das Menü deines Browsers löschen).

Sollte etwas bei dir nicht funktionieren, schau bitte in deinem Menü unter Hilfe.

Impressum

Psychologische Beratungsstelle des notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V

Fedelhören 6
28203 Bremen
Telefon: (0421) 151 81

Email: info@notrufbremen.de

Der Verein ist gemeinnützig anerkannt.
Amtsgericht Bremen: Vereinsregister Nr.: 3656
STNr.:71-609 05888, Finanzamt Bremen-Mitte

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Dr. Angela Stoklosinski
Dr. Sabine Gaiser

Daniela Müller
Daniela MüllerDiplom-Psychologin
approbierte Psychotherapeutin,
Psychoanalytikerin

Sprachen: englisch, deutsch

Katharina Charzynski
Katharina CharzynskiDiplom-Psychologin
Psychoanalytisch-interaktionelle Gruppentherapeutin
Natalie Haas
Natalie HaasDiplom-Psychologin
Diplom-Sozialpädagogin
Helena Erdmann
Helena ErdmannDiplom-Kunsttherapeutin
Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, Psychoanalytikerin

Sprachen: russisch, deutsch

Sonja Schenk
Sonja SchenkGesundheitsökonomin B.A.
Sedef Sahin-Yavuz
Sedef Sahin-YavuzM.Sc. Klinische Psychologin
Sprachen: türkisch, deutsch

Vorstand des notruf

  • 1.Vorsitzende   Frau Dr. Angela Stoklosinski    Dipl. Biologin    DNA-Analytikerin der Kriminalpolizei Bremen
  • 2. Vorsitzende Frau Dr. Sabine Gaiser    Gynäkologin    Oberärztin Frauenklinik St. Joseph Stift
  • Kassenwartin  Frau Tina Schneider    Dipl. Psychologin    psych. Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin
  • Kassenprüferin Frau Dr. Susanne Hepe    Chirurgin     Leiterin der Akademie für Fortbildung Ärztekammer Bremen

Der Fachbeirat

Wann immer in der Beratungsarbeit Fragen auftauchen, die juristische, medizinische oder auch kriminaltechnische Details betreffen, kann sich das Team der Psychologinnen an den Fachbeirat des Vereins wenden. Durch die vorhandenen fachspezifischen Kompetenzen können sich die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle informell fortbilden. So kann ein umfassendes Beratungsangebot zugunsten der KlientInnen gewährleistet werden.

  • Ellen Best, Richterin, Vizepräsidentin des Amtsgerichtes Bremen
  • Dr. Annette Beushausen, niedergelassene Gynäkologin
  • Prof. Dr. Lorenz Böllinger, Jurist, Dipl.-Psych., Psychoanalytiker
  • Birgit Burkert, Rechtsanwältin und Nebenklagevertretrin
  • Katja Friedrichsen, Richterin, Landgericht Bremen
  • Karin Gattig, Rechtsanwältin und Notarin, Nebenklagevertreterin
  • Katrin Griesbach, Gynäkologin
  • Dr. Hans Haack, Nervenarzt, Psychoanalytiker, ehemaliger Leiter der Klinik für Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik
  • Dr. Christiane König, Gynäkologin, Vertreterin der Ärztekammer Bremen
  • Cornelia Kornek, Dipl.-Psych., Psychoanalytikerin
  • Prof. Dr. Elfriede Löchel, Dipl.-Psych., Psychoanalytikerin, Universität Bremen, International Psychoanalytic University Berlin
  • Charlotte Neubert, Staatsanwältin, Staatsanwaltschaft Bremen

Zur Geschichte des Vereins und der Beratungsstelle

Im Oktober 2009 feierte der notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen Bremen sein 30jähriges Jubiläum. Seine Gründung verdankte sich ursprünglich einem politischen Anlass: Ein gut gemeintes Flugblatt der Polizei, das den Titel „Frauen bei Nacht, gebt Acht!“ trug, löste in feministischen Kreisen Empörung aus. Nicht die Männer, so lautete die Kritik, würden für sexuelle Übergriffe zur Verantwortung gezogen, sondern diese werde wieder einmal auf die Frauen abgewälzt. Heute mag die radikale Haltung der Frauenaktivistinnen manchen wundern, aber die Stimmung damals war eine andere. Vergewaltigung in der Ehe zum Beispiel ist erst seit 1997 strafbar. Bis dahin war sie noch straffrei. Anfang der 80er Jahre entstand aus diesem feministisch-politischen Engagement einer Gruppe von Frauen der Verein „notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen“. Zum einen ging es darum, die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung sexueller Gewalt in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Zum anderen sollten Frauen und Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt geworden waren, Unterstützung erfahren. Ein Notruf-Telefon, das 24 Stunden besetzt war wurde geschaltet und es wurde Frauen die Möglichkeit geboten, zu persönlichen Gesprächen in die Beratungsstelle zu kommen. Bei diesen Gesprächen waren die Mitarbeiterinnen mit psychischen Reaktionen konfrontiert, auf die sie zunächst nicht vorbereitet waren. Zum Beispiel hatten ausgerechnet die Opfer mit intensiven Schuldgefühlen zu kämpfen. Die Mitarbeiterinnen erkannten bald, dass ein professionelleres Verständnis der psychischen Vorgänge notwendig war. Mitte der 80er Jahre wurde der Arbeitsansatz weiterentwickelt: Es zeigte sich, dass betroffene Frauen vor allem eine fachlich gut qualifizierte Beratung mit psychotraumatoligischem Fachwissen brauchten, nicht unbedingt ein Notruf-Telefon, dass 24 Stunden geschaltet ist. Auf der Grundlage eines psychoanalytischen Verständnisses sexueller Gewalterfahrungen wurde das Konzept professionalisiert. Selbsterfahrung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen einerseits, Fallsupervisionen andererseits wurden zum festen Bestandteil des Behandlungskonzeptes. Dieses gilt bis heute. Mit finanzieller Förderung durch die Senatorische Behörde für Gesundheit konnte die Psychologische Beratungsstelle etabliert werden. Seitdem finden hier Opfer von sexuellen Missbrauchs- und Gewalterfahrungen fachlich qualifizierte Hilfe. Mitte der 90er Jahre wurde ein Fachbeirat eingerichtet. Seit 1995 ist die Beratungsstelle auch für Jungen und Männer geöffnet. Zunächst wurde auf eine Veränderung des Namens der Beratungsstelle aufgrund ihres Bekanntheitsgrades verzichtet. Seit 2015 schlägt sich die Offenheit der Beratungsstelle für alle Geschlechter in einer Namensänderung wieder: Aus der „Psychologischen Beratungsstelle des notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e. V.“ wurde „notruf – Psychologische Beratung bei sexueller Gewalt“.

Zum beraterisch-therapeutischen Ansatz

Ein sexueller Übergriff stellt eine Verletzung mit weitreichenden Folgen dar und kann beim Opfer zu beängstigenden Gefühlszuständen und lebenspraktischen Beeinträchtigungen führen. Bewährt hat sich ein therapeutischer Ansatz, der die spezifische Psychodynamik traumatischer Erfahrungen einbezieht. Auf der Basis unserer langjährigen Erfahrung wurde eine modifiziert psychoanalytische Behandlungsform entwickelt. Sie umfasst im Wesentlichen folgende Punkte:

– Diagnostisch-anamnestische Gespräche dienen einem ersten Verständnis der individuellen Bedeutung des Traumas,
dem Entwurf eines Behandlungsplans und gegebenenfalls der Weitervermittlung an FachkollegInnen.

– Die Behandlung fokussiert die mit dem Trauma verbundenen Affekte und unbewussten Konflikte. Hierbei steht die Bearbeitung von Scham- und Schuldgefühlen, von Aggressionen und Beziehungskonflikten im Vordergrund.

– Fragen zu einem möglichen Strafverfahren oder Gerichtsprozess werden geklärt sowie Ängste und Konflikte in diesem Zusammenhang bearbeitet.

Für ein vertieftes Verständnis unserer modifizierten psychoanalytischen Methode verweisen wir auf den Artikel von Dr. Gabriele Treu: „30 Jahre psychoanalytische Traumatherapie im Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen Bremen“.